Aufgaben der Information und Kommunikation (IuK)

Information und Kommunikation (IuK) ist nicht nur Funk, sondern befasst sich ganzheitlich mit der technischen Seite der Information und Kommunikation.

Eine der Schwerpunktaufgaben des Fachbereichs IuK ist die Sicherstellung von effizienten Kommunikationswegen innerhalb der Einsatzdienste in der DLRG.

Der IuK-Referent des Präsidiums der DLRG koordiniert die Erstellung von bundeseinheitlichen Ausbildungsvorgaben und Ausbildungsmitteln, hält Kontakt zu entsprechenden Fachdiensten anderer Organisationen und bildet die Schnittstelle zu den für diesen Fachbereich zuständigen Bundesbehörden.

Die IuK-Referenten der Landesverbände setzen die gemeinsam erstellten Ausbildungsvorgaben unter Berücksichtigung der landesrechtlichen Bestimmungen um, planen die Struktur der Betriebsfunknetze und sind gegenüber den Genehmigungsbehörden die fachlich verantwortlichen Ansprechpartner. Die IuK-Referenten der Landesverbände werden insbesondere im Bereich der Ausbildung und der technischen Betreuung der Fernmeldemittel von IuK-Rerenten in den Bezirken und Ortsgruppen unterstützt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit der IuK-Referenten der DLRG-Landesverbände war es möglich, für die seit 1960 zur Verfügung stehenden 3 Betriebsfunkkanäle im 2m-Band die Grundlagen für einen störungsfreien effektiven Einsatzstellenfunkverkehr zu schaffen und weiterzuentwickeln. Hierzu gehören die Erstellung von bundesweit geltenden Vorgaben für die Durchführung des Sprechfunkverkehrs auf diesen Frequenzen, die weitestgehend den entsprechenden BOS-Richtlinien entsprechen und die Einführung eines bundesweit verwendbaren Rufnamenschemas.

Die Forderung nach unterberechungsfreien Nachrichtenwegen ist jedoch, auf Grund des unterschiedlichen Stellenwertes, den der Wasserrettungsdienst in der Gesetzgebung der einzelnen Bundesländer einnimmt, bis heute nicht überall umsetzbar.

Die unmittelbare Anbindung der DLRG-Wasserrettungsstationen an die Rettungsleitstellen der Landkreise und Städte über die BOS-Funkverbindungen ist heute flächendeckend nur in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Hessen möglich. In den übrigen Bundesländern, insbesondere in den nördlichen Bundesländern mit den großen Wasserflächen und zahlreichen Badestränden, ist dieses nicht realisierbar, da die Umsetzung von den Verwaltungen, auch nach Schaffung der entsprechenden Gesetze, verhindert wird.